Donnerstag, 16 Oktober 2014 08:35

HALFAR - Malerei aus drei Generationen

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Auf vielfältigen Wunsch drucken wir hier die Laudatio zu unserer Sonderausstellung ab. Im Übrigen letzte Gelegenheit an diesem Wochenende, 18. und 19. Oktober, die Kunst der Halfars zu betrachten. Das Museum ist geöffnet Sa. und So. jeweils von 14-17 Uhr.

Laudatio von Lippold von Steimker: Drei Generationen Halfar

Die Idee zu dieser Ausstellung ist entstanden, durch eine Anfrage Klaus Halfars, nach einer Ausstellungsmöglichkeit hier im Museum. Das Museumsteam um Museumsleiterin Beate Bickel sah vor allem in der Gegenüberstellung der Arbeiten der vier hochkreativen Familienmitglieder die Chance, neue Sichtweisen aufzuzeigen.


Wenn sich ein Familienname in den Ausstellungen und Archiven dieses Museums als Name verschiedener Personen wiederfindet, kann man davon ausgehen, dass es sich dabei wohl um nordhessisches, wenn nicht gar Wolfhager Urgestein handelt.
Nicht so in diesem Fall: Hildegard Halfar-Dammer wurde in Leipzig geboren, Ihr Sohn Wolfgang in Oberschlesien, Ingeburg in Niederschlesien, der gemeinsame Sohn Klaus in Coburg.
Dass sie trotzdem in diesem Museum präsent sind und präsentiert werden, verdanken wir dem Umstand, dass es die Familie Halfar 1958 beruflich bedingt nach Wolfhagen verschlagen hatte, wo Wolfgang Halfar fortan für 28 Jahre an der Wilhelm-Filchner-Schule unterrichtete.
Nach den verschiedenen Stationen ihres Lebens sind Halfars dann aber Wolfhager in dem  Maße geworden, dass Wolfgang Halfar es sich gemeinsam mit seiner Frau Ingeburg zugetraut und zugemutet hat, ein Museum in Wolfhagen mit auf zu bauen, dass seinen Beginn als „Heimatmuseum“ im Sinne einer rein volkskundlichen Schausammlung hinter sich gelassen hat und sich nun als das Museum einer Region präsentiert, in dem in zahlreichen Fachabteilungen das umfassend behandelt wird, was das Besondere dieser Region ausmacht.
Eine dieser Abteilungen ist die Galerie, die Wolfhager Künstlerinnen und Künstlern zur Präsentation ihrer Arbeiten dient.
Dass wir den Namen Halfar hier nun viermal wiederfinden zeigt nicht nur, dass der Name Halfar  inzwischen eng mit Wolfhagen verknüpft ist sondern auch, dass der Name Halfar und die Bildende Kunst zusammengehören.
In dieser Ausstellung können wir Arbeiten aus 102 Jahren künstlerischer Arbeit betrachten.
Die älteste Arbeit aus dem Jahre 1912 stammt von Hildegard Halfar-Dammer, der 1898 geborenen Mutter Wolfgang Halfars. Es handelt sich um die Plastik zweier kämpfender Hirschkäfer, die sie als 14-jährige geschaffen hat. Die beiden kleinen aquarellierten Zeichnungen „Eingeschlafen“ und „Hans-Sachs-Gasse, Nürnberg“ sind nur ein Jahr später entstanden. Sie atmen im Ausdruck noch stark die romantischen Stimmungen des 19. Jahrhunderts, zeigen aber als Arbeiten einer 15-jährigen eine erstaunlich eigenständige Auffassung.
Es wundert deshalb nicht, dass sie danach ein Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Staatlichen Kunsthochschule in Berlin aufnimmt, welches sie 1919 mit einem Examen als Kunsterzieherin abschließt. Aus dieser Zeit stammt ein hier zu sehendes, als Prüfungsarbeit gefertigtes  Bleistiftportrait.
In unserer Ausstellung kann nur ein kleiner Ausschnitt ihres Schaffens gezeigt werden, zudem ist ein erheblicher Teil ihrer Arbeiten, die sie auch in zahlreichen  Ausstellungen u.a. des „Künstlerbundes Oberschlesien“ gezeigt hatte, während des Zweiten Weltkrieges verloren gegangen.
Um einen Einblick zu geben, wie sie selbst ihre Arbeit im Spannungsfeld zwischen gegenständlicher Kunst und Abstraktion, auch im zeitlich bedingten Kontext gesehen hat, möchte ich sie mit einem Textausschnitt, dessen Quelle mir unbekannt ist, zu Wort kommen lassen:
„ (...) Ich liebe die Farbe -  vor allem in der leichten Handhabung, der malerischen Aqarelltechnik, weil diese der Spontaneität meines lebhaften Temperamentes mehr  entspricht, als die zeitraubendere der Ölmalerei – aber ebenso den Schwarz-weiß-Kontrast, hervorgerufen durch Tusche oder Stift. Immer aber sind meine Arbeiten Ausdruck meines Wesens, gestalteter Ausdruck eines visuellen oder seelischen Erlebnisse, angefangen mit der aufmerksamen Wiedergabe der Natur – Landschaft und Mensch – bis, fast unbewusst, zur völligen Abstraktion.
Ein weiter Weg der Entwicklung meines Schaffens! Bedingt anfangs durch die Verpflichtung der N.S.Reichskunstkammer, der ich angehörte, zur fast fotografisch naturgetreuen Darstellung.“
Dann weiter unten: „Erst in den fünfziger Jahren kam der Wechsel in Thematik und Gestaltung“
Noch weiter unten: „ Vom ständig wachen Intellekt geformte Kompositionen, spielerisches Schweifen der Phantasie, alle Wege stehen nun frei, oft während des Schaffens noch bereichert und gelenkt vom willig einbezogenen Spiel des Zufalls.“
Beim Gang durch die Ausstellung können Sie diese Spanne ihrer Möglichkeiten von der naturgetreuen Darstellung bis zur freien Komposition in den späteren Jahren deutlich nachvollziehen.
Ihre portraitistischen Möglichkeiten nutzt sie 1949 für das Bildnis ihres damals 24-jährigen Sohnes Wolfgang, mit dem sie in den kommenden Jahren auch gemeinsame Studienreisen unternimmt. Zwei Ergebnisse einer gemeinsamen Kunstreise nach Frankreich finden sich auch in dieser Ausstellung. Es handelt sich einmal um eine farbig gefasste Zeichnung: „La Côte Rose“ aus dem Jahre 1977 sowie das elf Jahre später gemalte Ölgemälde nach dieser Zeichnung, das drei Jahre vor ihrem Tode 1991 entstanden ist.
Wolfgang Halfar, beginnt den Reigen seiner hier gezeigten Werke mit seinen  Versionen der „Côte Rose“, auch einmal als Zeichnung und einer wiederum elf Jahre später gemalten Ölfassung.
Die Ähnlichkeit der Auffassung dieses Themas erscheint verblüffend, ist aber vielleicht auch nicht ganz unbeabsichtigt, zeigt sie doch eine gewisse Kontinuität über die Generationen hinweg.
Eingangs hatte ich schon einmal angedeutet, dass Wolfgang Halfar, auch wenn er nicht hier geboren worden ist, mit dem Museum zu einem Wolfhager, zu einem Bestandteil Wolfhagens geworden ist.
Dass er noch in anderen Bereichen und Weltgegenden beheimatet ist, lässt sich in dieser Ausstellung einmal mehr ablesen.
Die Geologie, die Geschichte, besonders auch die Archtitekturgeschichte gehören zu den Bereichen seiner geistigen Heimat. Wenn Halfar auf seinen Bildern die Orte zeigt, die für ihn etwas mit geografischer Heimat zu tun haben können, dann  spielt die geistige Heimat auch immer wieder mit:
Beispiel Gotland: das ist nicht nur die Wahlheimat, die er jahrelang mit seiner Frau Ingeburg besucht hat, das ist auch mit der Stadt Visby, ein Ort an dem sich Geschichte ereignet hat, an dem Architektur erstanden ist, das ist ein Teil Skandinaviens, einer Weltgegend, in der aus Wasser und Fels Landschaft entsteht, Landschaft, die ihre Dramatik in dem Licht der nächtlichen Sonne inszenieren kann.
Weiter möchte ich dieses Mal nicht auf Halfars Landschaften und Architekturen eingehen.
Das Augenmerk möchte ich vielmehr noch darauf lenken, was für Wolfgang Halfar sehr bedeutend im Leben ist.
Während Menschen auf seien Bildern häufig wichtig in ihrer Funktion sind, z.B.  in dem Kontext einer historischen Situation, gibt es einen Menschen, der auf seinen Arbeiten im Mittelpunkt steht, also nur für sich da sein darf, das ist seine Frau Ingeburg. Es gibt etliche Werke auf denen sie in verschiedenen Altersstufen dargestellt worden ist. Zwei davon sehen wir in dieser Ausstellung.
Auf beiden blickt sie in eine unbestimmte Ferne. Bei unserer Hängung scheint dann ihr Blick auch auf den Bereich gerichtet sein, in dem ihre Arbeiten zu sehen sind.
Ingeburg Halfar ist in diesem Museum jedoch nicht nur mit den aktuell gezeigten Exponaten präsent, vielmehr hat sich ihr Wirken in der Gestaltung vieler Ausstellungen beider Häuser niedergeschlagen. Selbst Bereiche, an die sie nicht unmittelbar Hand angelegt hat tragen ihren Einfluss durch den stetigen Austausch mit ihrem Mann.
Ihr künstlerisches Schaffen ist den meisten von uns nicht ganz so präsent. Die hier gezeigten Arbeiten lassen jedoch erahnen, wie sehr sie sich mit dem Bildnerischem auseinandergesetzt hat.
Diese Auseinandersetzung gipfelt in der Aussage: „Ich kann nicht zeichnen“ ausgerechnet auf einer Zeichnung, vor der Natur entstanden, die eigentlich deutlich macht, dass diese Aussage nicht zutrifft.
Sie spiegelt jedoch die Stimmung vieler künstlerisch Tätigen wider, die gerade vor der Natur im Angesicht derselben immer wieder zweifeln, ob ihre eigenen Fähigkeiten ausreichen, um das Überwältigende des Gesehenen wiederzugeben
Ob diese Zweifel ursächlich gewesen sind, oder ob sie das Feld der Zeichnung und Malerei lieber ihrem Mann und auch ihrem Sohn überlassen wollte, oder ob sich der Schwerpunkt ihrer Interessen einfach verlagert hat, sei dahingestellt.
Ingeburg Halfar hat sich jedenfalls irgendwann verstärkt den gestalterischen Bereichen zugewandt, die man zuweilen etwas abwertend als kunstgewerblich bezeichnet.
In der Ausstellung sind etliche Emaille- und Textilarbeiten von ihr ausgestellt die man diesem Bereich zuordnen könnte.
Exemplarisch möchte ich auf ihre Wandbehänge eingehen:
Wir haben es hier mit raffinierten collageartigen Gebilden zu tun.
Die Künstlerin fügt, mit Nadel und Faden aus Vorprodukten, nämlich Stoffen verschiedener Art und Farbe kleine Ornamente zusammen, die sie dann durch Bemalungen noch ergänzt. Diese ornamentalen Felder reiht sie dann aneinander zu einem Ganzen.
Dabei entstehen Rhythmen und Reihungen, die Formen und Farben innerhalb der ornamentalen Gebilde sind zueinander in Beziehung gesetzt, wie auch wieder die Ornamente zueinander.
Frau Halfar spielt mit Formen und Farben, sie komponiert.
Und damit ist sie eigentlich in dem Bereich der abstrakten Kunst gelandet, die genau dieses tut: nämlich Formen und Farben miteinander in Beziehung zu setzen, um dieselben als unmittelbare Erfahrungsgrundlage wahrnehmbar zu machen und aus dem Zusammenwirken der verschiedenen Elemente ästhetischen Gewinn zu ziehen oder anders ausgedrückt, zum wahren Kern des Gestaltens vorzudringen.
Wir sehen, dass der Verdacht des rein Dekorativen sich hier nicht bestätigt, da die gestalterische Idee sich zwar der Mittel bedient und sich den Beschränkungen unterwirft, die zu Unrecht unter dem Verdacht des Belanglosen stehen, aber letztlich doch die bestimmende Kraft in diesen Werken bleibt.
Der letzte und etwas umfangreichere Teil dieser Einführung ist dem Maler Klaus Halfar gewidmet.
Klaus, der Sohn von Ingeburg und Wolfgang Halfar, geboren 1947 und seit 1958 in Wolfhagen aufgewachsen, setzt zwar die künstlerische Tradition der Familie fort, er scheint aber in den meisten seiner Arbeiten ganz andere Ansätze zu verfolgen und kommt auch zu völlig anderen Ausdrucksgehalten.
In der überwiegenden Zahl der hier gezeigten Bilder steht der Mensch in seiner Gestimmtheit und seiner Bestimmtheit im Vordergrund.
Halfars Figuren stellen Fragen und stellen infrage. Sie erzählen etwas von einer Geschichte und etwas über Geschichte.
Selber im Westdeutschland der Nachkriegszeit groß geworden, spürt Klaus Halfar mit seinen Protagonisten den Vorgängen, Eigenschaften und Normen  nach, die er als bestimmend für diese Zeit empfindet.
Herren, in pelzbesetzten Mänteln (Titel: „Die Paten – Hommage à René Margritte“) scheinen sich mit ihren Melonen direkt aus den Zwanziger Jahren durch die braunen Zeiten in die Gegenwart Deutschlands in Halfars Bilderwelt gerettet zu haben. Den Reinheitsgrad ihrer Hände verbergen sie wohlweislich unter weißen Handschuhen.
Auf dem Ölbild „Ein Tag im Leben unserer Väter“ drängen Uniformierte in Uniformen, die hinlänglich bekannt sind, mit welcher Absicht und mit welchem Erfolg auch immer, Menschenmengen zurück, die, getrieben wovon auch immer, nach vorne stürmen wollen.
Weniger emotional getrieben sitzt dagegen die braune Eva leicht posierend am Tisch in irgendeinem Feriendomizil und demonstriert die Banalität des Bösen.
Am „1. Tag“ (ein Aquarell aus dem Jahre 1994) sind wir dann endlich da, im medialen Alltag des neuen Deutschland , Verzeihung! der Bundesrepublik Deutschland.
Fortan wird uns die dort gezeigte Flimmerkiste mit allerlei beglücken.
Halfar hat sich für weitere Arbeiten offenbar dieses Mediums bedient, dabei Motive des Werbefernsehens geplündert und führt uns mit zwei Putzfeen, die mit Eimer, Schwamm und Staubsauger hantieren, den Segen von Sauberkeit und Ordnung vor.
Nur bei der dritten, der auch einmal als Sekundärtugenden benannten Tugenden, der des Gehorsams, bedient er sich eines Motivs, bei dem man sich unwillkürlich an die beiden Liebsten des Führers erinnert fühlt.
Offen bleibt bei den drei Arbeiten „Deutsche Tugenden“, wie Klaus Halfar es dann mit diesen hält, wenn sie nicht am ungeeigneten Objekt geübt werden.
Viele seiner Bilder scheinen Geschichten erzählen oder andeuten zu wollen. Andeutungen, die auch immer die Vieldeutigkeiten in sich tragen, die missverstanden werden können oder vielleicht auch sollen.
„Kindergeburtstag“: dieses Bild werden Sie nicht übersehen, der Titel lässt Idylle vermuten, das Bild jedoch Schrecken.
Was ist passiert, was soll passieren? Ist es das Ende eines Horrorszenarios: nur sie hat noch überlebt, sie ist die letzte des Massakers, alle anderen schon auf dem Friedhof der Kuscheltiere??
Da läuft ein Film in unserem Kopf ab, gespeist durch alle möglichen Motive des Horrorgenres, gespeist durch die fürchterlichsten Medienberichte über Mord und Massaker an und mit Kindern.
Und am Ende war es dann vielleicht doch nur die Himbeertorte, deren Innereien noch an dem Messer kleben, mit dem sie dann dem viel zu hart geratenem Streusselkuchen zu Leibe rücken will.
Andere Geschichten sind eindeutiger teils schwermütiger. Unterstrichen wird dieses durch Halfars Farbgebungen. So scheinen manchen Motiven Schwarz-weiß-Abbildungen zu Grunde zu liegen, denen er nur stellenweise Farbe gegeben hat.
Viele seiner Arbeiten wirken wie koloriert, es gibt keinen eindeutigen Farbraum.
Der Farbe kommt dort eher die Rolle zu, etwas hervorzuheben oder es zu charakterisieren, ohne dass es sich dabei immer um die wichtigsten Bestandteile des Bildes handeln muss.
Das wird auch bei seinen zahlreichen Frauenportraits und Akten deutlich. Stets legt sich eine distanzschaffende Farblosigkeit über die Gesichter, über die Haut, farbig erscheinen dagegen Tücher, Wände, Sessel, Kleidung.
Will man zum Wesen dieser von ihm geschaffenen Frauenfiguren durchdringen, muss man die Anstrengung erbringen, die Farbe der Nebensächlichkeiten zu überwinden.
Halfar misstraut der Idylle, demaskiert sie, diffamiert sie, bricht sie durch seine Vortragsweise.
Erst in den Arbeiten, die ohne den Menschen auskommen, scheint sein kritischer Blick zur Ruhe zu kommen:
da darf dann die große Welle eine große Welle sein, die Tiefsee Tiefsee und das Gras unter den Kopfweiden grün.
Selbst das Ende der Welt (eine Kopie nach einem Gemälde von Eugen Bracht aus dem 19. Jahrhundert) scheint dann zu einem widerspruchsfreien Raum zu werden.
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Wie Sie sicher bemerkt haben, habe ich auf detaillierte biografische Details zu den Künstlerinnen und Künstler verzichtet. Die Informationen, die Sie hierzu vermissen könnten, finden Sie in den von Frau Bickel verfassten Kurzbiographien oben in der Ausstellung.



 

Gelesen 9673 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 16 Oktober 2014 08:59

Veranstaltungen

-Jahresprogramm 2022-

Donnerstag, 15. September, 18 Uhr bis 30. Oktober
Sonderausstellung: „Wen interessiert denn sowas? Hans Stadens Brasilienreisen im 16. Jahrhundert; 18 Uhr Ausstellungseröffnung, Open-Air-Veranstaltung mit Pedro Soriano und Kollegen, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Dienstag, 27. September, 19 Uhr
Vortrag: Dr. Franz Obermeier, Kiel: Das neu entdeckte Original von Stadens Warhaftiger Historia in Halle (Arbeitstitel). Ort: Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr.1, Zehntscheune, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich; Eintritt: 3 €
In Kooperation mit der VHS Region Kassel

Dienstag, 18. Oktober, 19.00 Uhr
Vortrag: Dr. Heiner Borggrefe, Lemgo: „Hans Staden in der „Newen Welt America“. Wie lebte die indigene Bevölkerung Brasiliens vor 450 Jahren. Ort: Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr.1, Zehntscheune, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich; Eintritt: 3 €
In Kooperation mit der VHS Region Kassel

Dienstag, 8. November, 19 Uhr
Vortrag: Klaus Lindenmeyer, Mainz: „Vom Einzeller zum Sapiens, oder: Was haben wir von wem?“. Ort: Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr.1, Zehntscheune, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich; Eintritt: 3 €
In Kooperation mit der VHS Region Kassel

Dienstag, 15. März, 19 Uhr
Vortrag: Dr. Jürgen Römer, Korbach: Armenien – Land zwischen Orient und Okzident. Ort: Sitzungssaal Hotel-Restaurant-Café „Altes Rathaus“, Kirchplatz 1,  Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich: Museum: Tel. 05692-992431; Eintritt: 3 €
In Kooperation mit der VHS Region Kassel

Sonntag, 15. Mai (Internationaler Museumstag)
Sonderausstellung bis 14. Juli: „Was ist schön? Weibliche Schönheitsideale im Wandel der Zeit“, mit Blick auf „Schönheit im Wolfhager Land“
14:00 Uhr Ausstellungseröffnung: 14 Uhr; Open-Air-Veranstaltung, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Dienstag, 28. Juni, 19 Uhr
Vortrag: Dr. Axel Lindloff, Edertal: Von der Last des Rasierens bis zur Lust des Barttragens – ein Blick auf männliche Schönheitsideale des 19./20. Jahrhunderts und das Wolfhager Friseurhandwerk. Ort: Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr.1, Zehntscheune, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich; Eintritt: 3 €
In Kooperation mit der VHS Region Kassel


Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der jeweils aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt.

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei für Mitglieder des Museumsvereins, Schüler/innen und Studierende.

Unser Dank für freundliche Unterstützung gilt der Kasseler Sparkasse, der VHS Region Kassel, dem Hess. Museumverband und der Kulturstiftung des Landkreises Kassel.